Esther Huser   20. Oktober  – 4. November 2018

Wenn man sich die Werke Esther Husers anschaut, dann täuschen sie einen zunächst. Auf den ersten Blick hat man das Gefühl, eine Fotografie vor sich zu haben. Erst bei näherer Betrachtung merkt man, dass diese Bilder gemalt sind. Oft sind es Motive der Natur, der sich Huser annimmt, z. B. Blätter der «gunnera tinctoria». Durch ihre persönliche malerische Annäherung an diese Pflanzen bis hin zur letzten Blattader erhält sie einen vertieften Einblick in die Natur, wie es die rein oberflächliche Betrachtung einer Fotografie niemals zulassen würde. Es geht nicht nur um einen Aufblick auf die Blätter – man lässt sich mit seinem Blick bis ins Dickicht hineinleiten. Nur so lassen sich die Strukturen dieser Pflanzen wirklich erkennen – die Harmonie und Schönheit, die jedem einzelnen Blatt innewohnt, eine Harmonie und Schönheit, die Esther Huser in all ihren Werken zu suchen scheint – und durch ihre minutiöse Malerei auch für uns Betrachter erkennbar macht.

 

 

 

 

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