23. Februar – 23. März 2014

rotation

rotation

Kuyper versteht seine Arbeit als Sichtbarmachung der inneren Bildkräfte: als Phänomen von Gedankengut und Gefühlsprägun-
gen; sie ist ein Mittel, um auf optische Weise Gedanken zu verwirklichen. Eingegliedert sind darin klassische Elemente wie die 
Lehre der Harmonik; dabei ist der Begriff Harmonik nicht primär im rein musikalischen Sinne gemeint, also keine Harmonielehre, 
sondern sie ist eine interdisziplinäre Wissenschat. Gesetzmässigkeit und Spiel das ist ein Spannungsfeld, in dem sich Kuypers
Werk bewegt. „Todernst und spielerisch sind nicht unbedingt Gegensätze“, hat Peter Kuyper in diesem Zusammenhang gesagt. 
Jedes Bild ist die Folge einer Reihe von Handlungen in Farbgedanken. Absichten sind für das tatsächliche Ergebnis unwichtig: 
bevor das Werk in Materie umgesetzt wird, besteht es auf vollständige Art im Bewusstsein, in der Folge weist die Realisierung 
eine technische Perfek/on auf, die der des geistigen Entwurfes ebenbürtig ist.
 Kuypers Werk ist in ihrer letzten Konsequenz der reine Ausdruck von harmonikalem Mass und Gesetz, sie ordnet Systeme 
- und belebt mit künstlerischen Mitteln diese Ordnungen.

http://peterkuyper.ch/

Diese Seite weiterempfehlen: