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Rosmarie Zihlmann
  Bölstrasse 41 • 8704 Herrliberg • +41 (0)44.915.13.96 •
  kzihlmann@hispeed.ch
  • Geboren und aufgewachsen am Bodensee.
  • Nach den Schulen Sprachaufenthalte und künstlerische Betätigung im In- und Ausland.
  • 1967 Heirat. Drei Kinder.
  • Seit 1973 in Herrliberg wohnhaft.
  
  Ausstellungen
  • 2008 Galerie Vogtei Themenausstellung «Paare»
  • 2004 Galerie Vogtei
  • Auftrag für die Gestaltung der Weihnachtskrippe im Alters- und Pflegeheim Im Rebberg in Herrliberg.
  • In den vergangenen Jahren nahm ich an verschiedenen Ausstellungen in Zürich und Umgebung teil, namentlich auch in der Galerie Vogtei Herrliberg.
  • Mehrmals wirkte ich an der Ausstellung "Das kleine Format" in Zollikon mit.

Die Liebe zu kreativem Gestalten war bei mir stets vorhanden und hat mich nie losgelassen. Mit der Zeit begann ich, mit Ma-
terialien, die der Haushalt hergibt und die für gewöhnlich im Abfall landen, zu experimentieren, obwohl es den Begriff Recycling damals noch nicht gab. Die Auswahl an Materialien war gross: Kunststoff, Naturmaterialien, Textiles, Papier und vieles mehr.
Die Hausarbeit wurde für mich dadurch spannender. Es entstanden die ersten Figuren für Kindertheater im Familien- und Freun-
deskreis. In Schülerlagern wurden kleine Theaterstücke mit von den Kindern selbst kreierten Figuren erarbeitet und an Eltern-
nachmittagen aufgeführt. Kurse bei verschiedenen Figurenspielern und zum Teil Mitwirkung in ihren Stücken.
Weitere Aufgaben waren: Kinderzirkus (Langschuljahrprojekt), optische Gestaltung für Musik- und Tanztheater. Im Ateliertheater Meilen (Heubühne) Mitwirkung bei Ausstattungsaufgaben und als Darstellerin. Parallel dazu entwickelten sich die Spielfiguren mehr und mehr zu eigenständigen Ausstellungsobjekten. Etliche skurrile Hausgeister haben schon ihren magischen Ort in Ecken und Nischen von Räumen gefunden.

Meine Objekte
Es ist für mich ein Abenteuer der besonderen Art und inspiriert mich immer wieder von Neuem, an unberührten Inselabschnitten zu verweilen, Strandgut zu entdecken und zu staunen, wie sich die Objets trouvés durch Wellenschlag und Wettereinflüsse in Farbe, Form und Struktur verändern und dadurch Patina erhalten. Die prägenden inneren Bilder von Landschaft und Atmosphäre und die Erinnerung an die Begegnung mit Menschen und deren Alltag, Sprache und Kultur nehme ich samt meinen "Schätzen" auf die Rückreise mit. Zu Hause, inmitten meines für mich übersichtlichen Chaos, beginne ich zuerst, mit Neugierde und Spontaneität mit meinen Trouvaillen zu experimentieren, vertiefe mich in den Arbeitsprozess, komponiere weiter, ein Werk entsteht, es kommt zum Dialog, Geschichten entstehen, beleben die Fantasie, machen frei und öffnen Welten. Indem ich Gegenstände, die ihren Dienst bereits getan haben, wieder auferstehen lasse, bekommen diese eine neue Form, Bedeutung und Dimension. Innehalten und intensives Betrachten beflügeln meine Fantasie und geben mir einen freudvollen inneren Kick zur Verwertung des "wertlosen" Materials. So stapelt sich auch viel Unverarbeitetes in meinem Reich ... Fantasie mit Flügeln.