Aktuell    Ausstellungen    Jahresprogramm    Künstler

Galerie

Kontakt

            
 
 
Margrit Weisser
  • Margrith Weisser, geboren 1959, verbrachte Ihre Kindheit in Bönigen bei Interlaken.
  • Nach dem Absolvieren der Schule besuchte sie für ein Jahr die Kunstgewerbeschule in Bern.
  • Während längeren Sprach- und Kunstaufenthal-ten im Ausland entfaltete sich das bildnerische Schaffen der Künstlerin zu Beginn der 80er Jahre durch Umsetzung von Erlebtem und Gesehenem in gegenständlicher Aquarellmalerei.
  • Ihre Neugierde und Entdeckungsfreude liess Weisser als Flight Attendant zur Swissair gehen, wo sie neun Jahre lang die ganze Welt bereiste.
  • In Ihrer Freizeit malte die Künstlerin intensiv. So konnte sie ihre vielen Impressionen aus fernen Ländern und fremden Kulturen malerisch umsetzen.
  • Ihre Ausbildung setzte sie vorwiegend in autodidaktischer Art fort.
  • Zusätzlich besuchte Sie regelmässig Malkurse bei etablierten Künstlern wie Doris Walser, dem Wiener Kurt Panzenberger oder Elisabeth Moers u.a..
  • Es folgte 1988 Heirat und vertiefte Widmung der Malerei. Ihr Mann ist Architekt und Ihr Atelier befindet sich im Dachgeschoss des Architekturbüros in Zollikon.
  • Die Malerin wohnt mit Ihrer Familie in Herrliberg bei Zürich
  
  Ausstellungen
  • 2008 Galerie Vogtei
  • 1999 Galerie Vogtei
  • 1990 Einzelausstellung Galerie Herzog in Meilen
  • 1991 Ankäufe Nordfinanzbank in Zürich
  • 1993 Einzelausstellung Schloss Ursellen bei Bern
  • 1998 Einzelausstellung Gestundheitshus in Meilen
  • 2000 Ankäufe Züblin Immobilien AG in Zürich
  • 2001 Einzelausstellung Kulturschiene in Herrliberg/ Feldmeilen
  • 2003 Einzelausstellung Kulturschiene in Herrliberg/ Feldmeilen
    • Gruppenausstellung Stadthausgalerie inUnterseen/
       BE
  • 2004 Kunst das Kleine Villa Meier Severini in Zollikon
  • 2005 Ankäufe Praxis Dr. Bühlmann in Zürich
  • 2006 Einzelausstellung Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten
  • 2007 Gruppenausstellung Kulturschiene in Herrliberg/ Feldmeilen

Material und Technik
Mitte der 90er Jahre suchte Weisser in einer neuen Technik eine weitere Herausforderung und malt fortan mit Acrylfarben und Farbpigmenten. Als Untergrund dienen Papier, Leinwand und Holz. Ihre Experimentierfreude tritt durch Ihren Umgang mit dem Material und durch Ihre Technik an den Tag. Die Farbe trägt die Künstlerin in mehreren Schichten auf, die Sie dann teilweise wieder mit verschiedenen Utensilien oder der Hand aufdeckt, wegkratzt, um so die darunter liegenden Farbschichten an den Tag treten zu lassen.
Trotz dieser Vielzahl der Farbaufträge wirken Ihre Bilder nicht pastos, vielleicht auch darum, weil die zahlreichen Aufträge sehr lasierend aufgetragen sind. Diese vielschichtige Technik lässt die Bilder räumlich wirken und erzeugt gleichzeitig eine Spannung, die aus dem Spiel der verschiedenen Schichten untereinander hervorgeht.
Die bevorzugten Farben der Künstlerin sind viele Arten der Weiss-Töne. Vereinzelt erscheinen kleine Zeichen in starken Farbtönen in den Bildern. Zusammen mit den Weiss-Tönen wirken sie aber besänftigend und strahlen im Gegensatz zu ihrem Charakter eine Ruhe und Harmonie aus.

Bildsprache und künstlerische Aussage
"
Dort wo meine Bilder rein abstrakt sind, spürt man dennoch den Gegenstand“, so beschreibt Weisser die Bildsprache Ihres Werkes. In verschiedenen Tönen und Mischformen spiegelt sich das Weiss als Farbe, die Ihr Erscheinungskleid chamäleonartig wandeln kann. Dies tut sie beispielsweise, wenn die Künstlerin darin bunte Farbpigmente wie ein leuchtendes Rot einmischt. Durch das bestimmende "chamäleonartige“ Weiss und durch die Auftragstechnik wirken die Bilder der Künstlerin ruhig und sehr sorgfältig gearbeitet. Die daraus resultierende fast meditative Ruhe täuscht aber über eine dynamische Entstehung Ihrer Bilder hinweg. Weissers Werk lädt so den Betrachter ein, neue Räume und Stimmungen zu erkunden und zu entdecken.