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Helga Spieker Herrliberg
- geb. 1941 in Troppau (heute Tschechien)
Schulzeit in Schwetzingen und Karlsruhe
- 1966 - 1970 Studium der Volkswirtschaftslehre in
Marburg / Lahn
- 1970 - 1972 Referendarzeit und 2. Staatsprüfung in Hessen
- 1972 - 1983 Assistentin an der ETH Zürich, Architektur-
abteilung, intensive Beschäftigung mit moderner Architektur
und Kunst
- ab 1980 Umsetzung des Gesehenen und Erfassten
- ab 1985 intensive Ausstellungstätigkeit

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Ausstellungen
- 2007 Galerie Vogtei
- 2001 Galerie Vogtei
- 1985 Galerie Claude Paillard, Zürich
- 1987 Galerie Claude Paillard, Zürich
- 1988 Ausstellungen in Ulm, Augsburg, Winterthur
- 1990 Galerie Arteba, Zürich
• Galerie Döbele, Stuttgart
- 1991 Galeria Nova, Pontresina mit Prof. Günter Behnisch
- 1993 Galerie Neher, Essen
- 1994 Galerie Arteba, Zürich
- 1995 Galerie Meissner, Hamburg
• Galerie Reichard, Frankfurt/M.
- 1996 Galerie Neher, Essen
• Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg
- 1997 Galerie Neher, Essen
• Kulturelle Vereinigung Küsnacht / Zürich
• Galerie Dorn, Stuttgart
• Galerie Reichard, Frankfurt/M.
- 1998 Galerie Renate Bender, München
• Kunstverein Hochfranken, Selb e.V. mit Kurt Teuscher
• ACP Viviane Ehrli Galerie, Zürich
- 1999 ACP Viviane Ehrli Galerie, Zürich
• Galerie Dorn, Stuttgart
• Galerie Renate Bender, München
- 2000 art-garage, Zug
- Arbeiten in öffentlichen Sammlungen:
Museum der Stadt Ulm
Museum Regensburg
Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
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Kunstbulletin
Bei allen unvermeidlichen Anklängen an die bewunderten russischen und vor allem niederländischen Konstruktivisten hat sich Helga Spieker, von der Auseinandersetzung mit der Architektur herkommend, eine durchaus eigenständige Bildsprache erarbeitet. Ihre konstruktiven Reliefs sind Konstruktionen im eigentlichen Sinne, an deren Anfang die rein handwerkliche Suche nach dem stabilen Gleichgewicht steht. Doch ist diese Suche natürlich primär eine ästhetische und mithin geistige, die sich von einer betont asymmetrischen Anlage ausgehend besonders spannungsvoll gestaltet. Charakteristisch ist, dass die Komposition, obwohl in sich verschraubt, mit der Leichtigkeit japanischer Papierspielzeuge ineinandergefügt erscheint und dass ihre einzelnen Elemente bei aller innigen Verbindung dennoch ihre formale Autonomie innerhalb des Ganzen behaupten. Daraus liesse sich ohne weiteres ein sehr aktueller gesellschaftskritischer Anspruch ableiten. Doch die Künstlerin bewahrt, obwohl seit langem in Zürich arbeitend, betonte Distanz zu den Zürcher Konkreten - eben schon damit, dass ihre Werke, auch wo sie kaum in die dritte Dimension vorstossen, immer räumlich konzipiert sind.
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