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Elisabeth Moers Atelierhaus Kunst und Stille
  Im Lee 8 • 712 Stäfa • +41 (0)44.926.40.53 • art@elisabethmoers.ch
  • Ausbildung an der Schule für Gestaltung und Kunst, Zürich.
  • Weiterbildung an verschiedenen Kunstakademien.
  • Mitglied VISARTE, Berufsverband visuelle Kunst.
  • Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1990.
  • Unterrichtet im eigenen Atelier seit 1995 in freier Malerei.
  • 1963-67 Ausbildung an der Schule für Gestaltung Zürich
  • bis 1977 Designerin in Florenz, St. Gallen und Zürich
  • 1990-93 Studien an den internationalen Sommerakademien
    Trier und Marburg
  • 1994-95 Radieren bei P. und Christina Rall, Lithohandpress ZH
  • seit 1995 Unterrichtstätigkeit für freie Malerei im Kulturhaus
    „Alte Fabrik“, Rapperswil
  • 1995 Mitglied der GSBK, Gesellschaft schweizerischer bildender Künstlerinnen
  • 1996-99 Ausbildung in Körper/Psychosynthese
  • 1997/98 Teilnahme am Kunstsommer Irsee bei Peter Chevalier und Rudolf Schoofs
  • 2001 Teilnahme am Kunstsommer Irsee „großformatige Malerei“ bei Peter Chevalier
  • Studien an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zürich
  • 2004 Teilnahme Kunstsommer Irsee, Objektkunst bei Willi Siber
  • 2005 Teilnahme am Kunstsommer Irsee, grossformatige Malerei
  • 2006 "Raum für Kunst und Stille“ - eigenes Atelier in Stäfa
  • 2008 Winterakademie Kisslegg, D
  • ANKÄUFE
    Migros Produktions AG, Meilen • Wild + Küpfer, Schmerikon •
    Phonak AG, Stäfa • Kurhaus Dussnang • Amt für Hochbauten,
    Zürich • Gemeindehaus Zollikon • Gemeindewerke Zollikon • Raiffeisenbank, Küsnacht • Sammlung Peter Bosshard, Rapperswil.

  
  Ausstellungen
  • 2004 Galerie Vogtei mit Ursula Israel
  • 1990 Galerie zum Elefanten, Zurzach
    • Gemeindehaus Zollikon
  • 1991 Galerie Belaurum, Rapperswil
  • 1992 Galerie 4-Jahreszeiten, Winterthur
  • 1994 Galerie Lyceumclub, Zürich
  • 1995 Galerie Jeannette Catrina, Oetwil a.S.
  • 1998 Galerie Jeannette Catrina, Oetwil a.S.
  • 1999 AKI, Zürich 1999
  • 2000/1 Galerie Commercio, Zürich
  • 2001 Bader Design, Langenthal
  • 2002 IG-Halle, Rapperswil
  • 2003 Hotel Saratz, Pontresina
  • 2004 Winterthur Versicherungen, Stäfa
  • 2007 Swiss Capital Group AG, Zürich

   Gruppensausstellungen

  • 1992 Jurierte Kunstszene Zürich
  • 1993 Union des femmes peintres, Grand-Palais, Paris
  • 1994 Ingenieurschule Wädenswil
  • 1996 International Arts Festival, San Francisco
  • 1997 Sigristenkeller Bülach
    Galerie Trittligasse, Zürich
    • Messe für Gegenwartskunst, Karlsruhe BRD
  • 2000 Galerie Wengihof, Zürich
    • Galerie SAGI, Illnau-Effretikon
  • 2001 Kunstmuseum Olten
  • 2003 Kunstmuseum Olten
  • 2004 stäfART, Haus 8, Stäfa
  • 2005 Kustmuseum Olten, jurierte Jahresausstellung
  • 2006 stäfArt, Raum für Kunst und Stille, Stäfa

Zu den Arbeiten von Elisabeth Moers

Stille und Leuchtkraft, Farbe und Komposition – klare und verwischte Grenzen aber auch Balance und Harmonie sind Begriffe, die Elisabeth Moers in ihren Werken zum Ausdruck bringt. Vor allem die Stille birgt ein Potential für eine grosse Präsenz. Die Reduktion auf formale Aspekte wie Rechtecke, Quadrate bis hin zu raumfüllenden Farbfeldern ist eine Qualität, die sie nutzt, um diese Stille zu erzeugen.
So wird die Komposition eine Art Gerüst, auf dem sich die Farben entfalten können. Dazu arbeitet sie über viele Schichten, so
dass sich zum Beispiel eine oxydrote Fläche durch das Übermalen in ein gelbes, dann blaues und schlussendlich grünes Feld verwandeln kann. So verbirgt sich hinter einer auf den ersten Blick einfarbigen Oberfläche eine sehr komplexe Vielfarbigkeit und Vieldeutigkeit, die sich zeigt, wenn man sich Zeit zum Sehen nimmt.

Dieser Malprozess ist deutlich an ihren Holzobjekten sichtbar und hat, wie Elisabeth Moers meint, viel mit dem Leben allgemein
zu tun. Wir lernen, verändern, entscheiden uns neu und im Laufe der Entwicklung bleiben "Erfahrungsspuren“ hängen, die einen gewissen Reichtum erzeugen.
Einige der Holzobjekte sind Fragmente von gebrauchtem Bauholz. Durch Verwitterung, Betonrückstände, Nagellöcher und rauem Umgang bringt es ein eigenes Leben mit. Es wird von Elisabeth Moers nur an der Front- und Rückseite geschliffen und mehr-
schichtig bemalt, so als würde dem misshandelten Material eine eigene Schönheit zurückgegeben. Ihre Kunst ist ein Produkt ihres Lebens. Sie sieht Balance und Harmonie nicht als etwas gegebenes an, sondern als etwas, das man suchen und erfahren kann.