26. Februar – 25. März 2012

Felix Studinka

Felix Studinka

Felix Studinka zeigt Werke , die sich allesamt auf einen einzigen Baum beziehen. Der Künstler bilanziert einen dreimonatigen Aufenthalt, zu dem ihn die Stiftung Sculpture at Schoenthal 2011 eingeladen hatte. Dass der der immer gleiche Baum keineswegs immer gleiche Seherfahrungen hervorruft, machen dreissig Kohlezeichnungen und wenige Werke auf Leinwand anschaulich. „Ich mache mir die Welt nicht durch meine beschränkten Möglichkeiten verfügbar, sondern umgekehrt erfahre ich etwas über meine Möglichkeiten, indem ich die Welt in mich strömen lasse“, sagt Studinka in einem Interview. „Das ‚zeichnend sehen‘ wird dann zu einer vermittelnden Aktivität. Zeichnend trete ich aus mir heraus, und umgekehrt tritt auch die Welt aus ihren nur scheinbar so gewissen Bindungen heraus.“ Ein Zitat des amerikanischen Dichters Robert Lax, das Studinka unweit seines Baumes vorfand, wirkte ebenso provokativ wie ermunternd: „see what you see what ever it may be“. Daher der Titel der Ausstellung: Lax.

http://studinka.net/

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