12. Januar  – 9. Februar 2014

Alex Zürcher

Alex Zürcher

Die Landschaften und Städte Italiens ziehen mich immer wieder heftig in ihren Bann. Es entsteht eine fast ruhelose Reisetätigkeit – Umbrien, Sizilien, Ligurien, Sardinien, Apulien, die melancholische Poebene, die klassische Toscana.

Am Anfang sind die Skizzen und Zeichnungen (Abertausende in den letzten Jahren). Allmählich erschliessen sich der Rhythmus einer Landschaft, die Geräusche, Klänge, Düfte und Formen einer Stadt.

Mit der Eröffnung des Malateliers im Länggassquartier in Bern (2008) erfolgt ein Wechsel in der Technik: Acryl auf Leinwand. Bevorzugte Formate sind das Quadrat, meist 100 x 100 cm, und die Panorama-formate bis zu 2 Meter breit. Die Technik wird zum Abenteuer.

Farbe und Material entwickeln Eigendynamik. Die Leinwand wird zum Experimentierfeld und zur Projektionsfläche für Fantasie und Farblust. Intensität entsteht durch Schichten, Überdecken, Bemalen. Nervöse Ausschnitte stehen neben ruhigen Flächen, Kratzer und Kritzeleien stiften Unruhe und Kontraste zu harmonischer Lasur.

Malen ist Handwerk: Pinsel jeder Art, Spachtel, Schaber, Roller, Schwamm und Lappen sind das Werkzeug, Sand, Paste, Lack und Collageteile und natürlich Acrylfarbe sind das Material, oft im Zusammenspiel mit allerlei Stiften und Kreiden.

Dann und wann tauchen Schrift und Textteile oder bloss Namen und Ortsbezeichnungen im Bild auf. Das Wort verdeutlicht, was die Farbe symbolisiert.Die Mittelmeer-Bilder spiegeln Lebendigkeit und Lebensfreude und tragen in glücklichem Kontext einen Mix aus Fantasie und Farbenfreude in den Raum.Schenken meine Bilder Zuversicht, Kraft und Optimismus, ist die Botschaft angekommen.

https://www.alexzuercher.ch/

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